Schon in der Schule hatte ich eine sehr enge Beziehung zu Pflanzen. Mit dem Sammeln begann ich jedoch erst ab 2003, als ich, mit meiner damaligen Wohnung, auch über einen Garten verfügte.
Seitdem sind ein paar Jahre verflossen. Meine Sammelleidenschaft bewegt sich mittlerweile in halbwegs geregelten Bahnen. Waren es zu Beginn vor allem Beet und Balkonpflanzen, besteht meine Hauptsammlung mittlerweile aus Stauden sowie Kräuter und Heilpflanzen. Unter den zahlreichen Stauden haben mir es vor allem die Frühjahrsblüher angetan. Stellvertretend seien hier Viola und Polygonatum genannt.
Bei meiner Kräutersammlung nimmt die Gattung Mentha einen besonderen Platz ein.
Eine solche Sammlung unterliegt ständigem Wechsel und Veränderungen. Letztes Frühjahr musste ich in kurzer Zeit meinen Garten umsiedeln. Seitdem nenne ich einen Kleingarten mein Eigen. Glücklicherweise hat der größte Teil meiner Pflanzen den Umzug zur Hauptwachstumszeit gut überstanden und mich mit geradezu üppigem Wachstum überrascht.
Ich möchte hier nicht verschweigen, daß es durchaus auch Pflanzen gibt, welche ich nicht ausstehen kann. An erster Stelle seien hier Sanseverien ( Bogenhanf ), Prunus laurocerasus ( Kirschlorbeer ) oder diverse Zwergmispeln ( Cotoneaster - Arten ) genannt.
Grundsätzlich bin ich aber der Ansicht, daß es niemals genug Pflanzen geben kann.
In diesem Sinne geht meine Sammelei auch in Zukunft weiter.

